Hohe Verluste für den Eichborn Verlag
Der Eichborn Verlag, seit dem Jahr 2000 als einziger Verlag an der Börse notiert, mußte nach 2006 auch 2007 rote Zahlen verbuchen. Hatte man 2006 noch 2, 2 Millionen Euro Verlust verkünden müssen, ist der Fehlbetrag mit 1, 6 Millionen Euro im Jahre 2007 etwas geringer ausgefallen. Allerdings verringerte sich der Umsatz 2007 um etwas mehr als 400.000 Euro. Nachdem im Dezember der Geschäftsführer Matthias Kierzek abberufen und stattdessen Stephan Gallenkamp die Führung der Verlagsgeschäfte übernommen hatte, sollen nun ab April nicht näher bezeichnete Strukturmaßnahmen den Verlag wieder wirtschaflich machen. Dies ist bereits die zweite große Krise des Verlages, der nach seinem Börsengang etliche Firmen aufgekauft hatte, damit aber in gefährliches Fahrwasser geriet. Erst eine Kontentration auf das Kerngeschäft und damit der Wiederverkauf der Beteiligungen im Jahre 2003 hatten in den beiden Folgejahren 2004 und 2005 für schwarze Zahlen sorgen können. Derzeit wird die Aktie des Eichborn Verlag bei ca. 76 cent gehandelt.
tinius - 31. Mrz, 21:34








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