Thomas Wharton : Salamander
Während der Belagerung Belgrads durch die Osmanen verliert Graf Ostrow seinen Sohn, der aus vollkommen unbekannter Ursache auf dem Schlachtfeld stirbt. Ostrow quittiert den Dienst und zieht sich auf sein Schloß zurück. Seine Frau war kurz vorher im Kindbett gestorben, das Kind, Irena, hat überlebt. Als sie erkrankt, pflegt Ostrow seine Tochter, kann aber nicht verhindern, daß ihr Rückgrat dauerhaft geschädigt wird und sie nur noch mithilfe eines Stahlkorsetts sitzen oder stehen kann. Ostrow ist besessen von Rätseln und Unmöglichkeiten. Um einer Doppelbesteuerung zu entgehen, schafft er in seinem Schloß ein Labyrinth aus beweglichen Wänden und Mobiliar. Ostrows Besessenheit läßt ihn auch Kontakt zu dem Drucker Nicholas Flood aufnehmen und ihn ihn in sein Schloß einladen, denn der soll ein Buch ohne Anfang und Ende schaffen, in dem alle anderen Bücher enthalten seien. Flood, obwohl fleissig und ideenreich, verliebt sich jedoch in Irena, weshalb er eingekerkert wird. Erst nach vielen Jahren wird er von seiner Tochter, Pica, und seinem ehemaligen Gehilfen Dschinn befreit. Irena allerdings ist verschwunden, und so machen sich die drei auf, um sie überall auf der Welt zu suchen. Flood, der immer noch von der Idee des Buches ohne Anfang und Ende fasziniert ist, nutzt die Reise auch, um geeignete Materialien für sein Meisterwerk zusammenzutragen....
Der Roman ist eine Hommage an das Buch, an seine Herstellung ebenso wie an die Literatur. "Salamander" bewegt sich zwischen historischem und phantastischem Roman, spielt mit dem Leser und genauso mit der Literatur. Zunächst wirkt das Buch ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit entwickelt es einen eigenwilligen Sog, der den Leser in eine Welt aus Abenteuern, Literatur und Philosophie zieht. Wharton verwendet immer wieder verschiedene Erzählebenen, sodaß man meinen könnte, dieser Roman sei eben dieses : ein Roman ohne Anfang und Ende. Belesene werden darüber hinaus ihre Freude an verschiedenen literarischen Anspielungen haben.
Weitere Rezensionen :
Der Klang des Schnees
Der Roman ist eine Hommage an das Buch, an seine Herstellung ebenso wie an die Literatur. "Salamander" bewegt sich zwischen historischem und phantastischem Roman, spielt mit dem Leser und genauso mit der Literatur. Zunächst wirkt das Buch ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit entwickelt es einen eigenwilligen Sog, der den Leser in eine Welt aus Abenteuern, Literatur und Philosophie zieht. Wharton verwendet immer wieder verschiedene Erzählebenen, sodaß man meinen könnte, dieser Roman sei eben dieses : ein Roman ohne Anfang und Ende. Belesene werden darüber hinaus ihre Freude an verschiedenen literarischen Anspielungen haben.
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Der Klang des Schnees
tinius - 12. Aug, 03:21













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