Stephen L. Carter : Schachmatt
Dieser 850 - Seiten - Roman ist eine recht spannende Mischung aus Kriminalgeschichte, Familien - und Gesellschaftsportrait und Politthriller. Er spielt in der schwarzen, zumeist konservativen Oberschicht, unter Anwälten, Juraprofessoren und Richtern , und reicht weit bis in die Kreise der Politik auf der einen Seite, der Mafia auf der anderen Seite. Richter Garland, ein farbiger, stark konservativer Jurist, wird tot aufgefunden. Sein Sohn Talcott Garland, genannt Misha, glaubt an ein natürliches Ableben, während seine Schwester fest eine Mordverschwörung annimmt. Als Misha von verschiedenen Seiten nach " Vorkehrungen " des Richters gefragt wird, beginnt er doch - zögernd - mit Nachforschungen. Diese allerdings gefährden bald die Karriere seiner Frau, seine Ehe und zuletzt auch sein Leben.
Grundmuster des Buches ist ein Schachproblem,. daher auch der deutsche Titel: " Schachmatt ", während der englische Originaltitel: " The Emperor of Ocean Park " sich deutlicher auf die Person des verstorbenen Richters bezieht.
Wer sich von diesem Buch fesseln läßt, gewinnt einige recht erhellende Einblicke in amerikanische Verhältnisse. Der Autor versteht sein Handwerk,wiewohl er kein literarisches Meisterwerk vorlegt, und richtig langweilig wird es trotz des Umfangs eigentlich nicht, trotzdem hätte ich es mir manchmal - nur ein wenig - kürzer gewünscht.Auch der Verzicht auf den manchmal ein wenig larmoyant wirkenden Ton hätte gut getan. Aber alles in allem eine spannende und interessante Lektüre.
Im September erscheint der zweite Roman des afro - amerikanischen Jura - Professors und Autors : "Die schwarze Dame".
Grundmuster des Buches ist ein Schachproblem,. daher auch der deutsche Titel: " Schachmatt ", während der englische Originaltitel: " The Emperor of Ocean Park " sich deutlicher auf die Person des verstorbenen Richters bezieht.
Wer sich von diesem Buch fesseln läßt, gewinnt einige recht erhellende Einblicke in amerikanische Verhältnisse. Der Autor versteht sein Handwerk,wiewohl er kein literarisches Meisterwerk vorlegt, und richtig langweilig wird es trotz des Umfangs eigentlich nicht, trotzdem hätte ich es mir manchmal - nur ein wenig - kürzer gewünscht.Auch der Verzicht auf den manchmal ein wenig larmoyant wirkenden Ton hätte gut getan. Aber alles in allem eine spannende und interessante Lektüre.
Im September erscheint der zweite Roman des afro - amerikanischen Jura - Professors und Autors : "Die schwarze Dame".
tinius - 11. Aug, 01:23













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